Rechnungslegung / Abrechnung bzw. Privatliquidation nach GOÄ für ein medizinisches Labor, Ärzte und Arzt-Praxen | Fotograf Norman Schwarz

Unsere Privatliquidation nach Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) regelt die Abrechnung der ärztlichen Leistungen außerhalb der vertragsärztlichen Versorgung in Deutschland. Eine durch uns nach den Vorschriften der GOÄ erstellte Privatliquidation bzw. Abrechnung erhalten sowohl Privatpatienten, d. h. Patienten, die bei einer privaten Krankenversicherung versichert sind und ihre Behandlung selbst bezahlen, als auch gesetzlich Versicherte im Fall so genannter individueller Gesundheitsleistungen IGel oder bei Wahl des Kostenerstattungsverfahrens.

Ihr Vorteil: Rechtskonforme Abrechnung zur Privatliquidation

Natürlich ist die Vergütung vertragsärztlicher Leistungen nach dem fünften Sozialgesetzbuch durch den Einheitlichen Bewertungsmaßstab geregelt, gemäß § 87 Abs. 2 SGB V. Die Abrechnung erfolgt hier nicht gegenüber den Versicherten, sondern über die Kassenärztliche Vereinigung mit der gesetzlichen Krankenversicherung.

Geschichte der Abrechnung gemäß Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

Vorgängerin der GOÄ war die Preußische Gebührenordnung für approbierte Ärzte und Zahnärzte (Preugo). Die Preugo, hier ein toller Bericht des SPIEGEL von 1962 von 1896 (Neufassung 1924) war die staatliche Gebührenordnung für ärztliche Leistungen im deutschen Reich, und wurde 1952 in das Bundesrecht übernommen. Der Hartmannbund, der Verband der Ärzte Deutschlands, veröffentlichte 1928 eine eigene Gebührenordnung, die Allgemeine Deutsche Gebührenordnung für Ärzte (Adgo). Sie enthielt zum Teil doppelt so hohe Sätze wie die Preugo und wurde angewendet, wenn Arzt und Patient dies privatrechtlich vereinbarten. Preugo und Adgo zählten die einzelnen Arztleistungen auf und setzten dafür Mindest- und Höchstsätze fest, eine sog. Taxe. Am 1. April 1965 wurde die Preugo in der Bundesrepublik durch die erste GOÄ und die Bundeseinheitliche Gebührenordnung für Zahnärzte (BUGO-Z) abgelöst. Beim Übergang von der Preugo zur GOÄ wurden die allgemeinen gebührenrechtlichen Bestimmungen der Preugo mit dem Leistungsverzeichnis der Ersatzkassen-Adgo (E-Adgo) einschließlich ihrer Abrechnungsbestimmungen verbunden. Die Adgo blieb als Privat-Adgo weiterhin in Gebrauch, bis 1982 die aktuelle GOÄ in Kraft trat. 1987 wurde außerdem die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) erlassen. Die aktuelle Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) stammt vom 12. November 1982. Zuletzt geändert wurde sie vor dreizehn Jahren (Stand Ende 2015) mit der Umrechnung des Punktwerts von 11,4 Deutsche Pfennige auf 5,82873 Cent per Gesetz vom 4. Dezember 2001, welches für die Privatliquidation bis heute Bestand hat.

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