Ihre Vorteile

Steuervorteile, Cash-Direct, 100% Vorkasse, Effizienz...

Unser Service

Konzentrieren Sie sich voll auf Ihre Kernkompentenz

Datenmanagement

Schutz und Sicherheit Ihrer Daten hat Priorität

Kunden Login KAD

Datenmanagement über PAD und PADneXt

 

Regelmäßig Kundeninformationen rund um das Thema Abrechnung ihrer Praxis

Erfahren Sie in unserem Newsletter von gesetzlichen Änderungen, von neuen Anforderungen oder von neuen Angeboten, die Ihren Praxis-Alltag erleichtern werden.

Sprechen Sie uns gerne an zur Aufnahme in unseren Newsletter. Hier finden Sie unsere Kontaktdaten.

Abrechnung Corona Hygienepauschale

 

 

Abrechnungs-Tipps aus unserem Newsletter September 2021:

 

Hygienepauschale GOÄ A245 wird weiter verlängert

 

Die Abrechnungsempfehlungen zur Berechnung von ärztlichen Leistungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie wurden verlängert bis 31.12.2021.

Hier die Erläuterungen der Bundesärztekammer zu den Abrechnungsempfehlungen:

 

Berechnung aufwändiger Hygienemaßnahmen (Nr. 245 GOÄ analog)

  1. Berechnung nach „Nr. 245 GOÄ analog, erhöhte Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie“ zum 1,0fachen Satz in Höhe von 6,41 EUR

  2. Nur bei unmittelbarem persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt

  3. Einmal je Sitzung berechnungsfähig

  4. Eine Berechnung der Nr. 245 GOÄ analog für erhöhte Hygienemaßnahmen ist auch neben der Nr. 3 GOÄ in einer Sitzung möglich.
    Gemeinsame Sichtweise der Beteiligten ist, dass der Abrechnungsausschluss der Nr. 3 GOÄ im Zusammenhang mit der Berechnung der Nr. 245 GOÄ analog für erhöhte Hygienemaßnahmen nicht zur Anwendung gelangt. Unabdingbar bleibt der unmittelbare persönliche Arzt-Patienten-Kontakt.

  5. Keine gleichzeitige Steigerung der in derselben Sitzung erbrachten Leistungen über den Schwellenwert (z. B. 2,3facher Satz) mit der Begründung z. B. „erhöhter Hygieneaufwand“ etc. auf Grund der COVID-19-Pandemie

  6. Steigerung der anderen in derselben Sitzung erbrachten Leistungen über den Schwellenwert (z. B. 2,3facher Satz) nur (!) aufgrund sonstiger Erschwernisgründe, wie z. B. Blutung, Rezidiv etc.

  7. Wenn nicht (!) Nr. 245 GOÄ analog berechnet wird und ein erhöhter Hygieneaufwand durch Steigerung der erbrachten Leistungen in Rechnung gestellt wird, ist die Steigerung für jede einzelne Leistung verständlich und nachvollziehbar zu begründen. Keine Pauschalbegründung!

  8. Nicht berechnungsfähig bei einer Leichenschau (Voraussetzung Arzt-Patienten-Kontakt, Leiche ist kein Patient). Erhöhter (Zeit-)Aufwand bei besonderen Todesumständen eventuell nach Nr. 102 GOÄ berechnungsfähig

  9. Berechnung bei Versicherten der Postbeamtenkrankenkasse (PBeaKK):

  10. Versicherte der Mitgliedergruppe A (Abrechnung gemäß Vertrag KBV-PBeaKK) -> Die Analogabrechnungsempfehlung ist nicht anwendbar

  11. Versicherte der Mitgliedergruppe B (Abrechnung gemäß GOÄ) -> Die Analogabrechnungsempfehlung ist anwendbar

  12. Berechnung bei Versicherten der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB)

  13. Die Analogabrechnungsempfehlung wird für alle Mitglieder (alle Beitragsklassen) anerkannt

  14. Die Abrechnungsempfehlung gilt bis zum 31.12.2021

Berechnung psychotherapeutischer Leistungen per Videoübertragung

  1. Erst- und Eingangsuntersuchungen nur in absoluten Ausnahmefällen(!) per Videoübertragung, sofern es sich aus Umständen der COVID-19-Pandemie ergibt. Regelfall für Erst- und Eingangsuntersuchungen zur Psychotherapie ist der unmittelbare Arzt-Patienten-Kontakt. Ausnahmefälle sind zu begründen!

  2. Begonnene psychotherapeutische Behandlungen können als Videoübertragung nur in Einzelsitzungen durchgeführt werden (keine Gruppentherapie über Videoübertragung)

  3. Die Abrechnungsempfehlungen gelten bis zum 31.12.2021

 

 

Abrechnungs-Tipps aus unserem Newsletter Juli 2021:

 

Aktuelle Abrechnungshinweise zu GOÄ und UV-GOÄ

 

GOÄ - Corona-Sonderregelungen teilweise verlängert

Bis 30.09.2021 verlängert wurde die Abrechnungsempfehlung zu GOÄ A245 – erhöhte Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie.

Die Abrechnungsempfehlungen finden Sie auf der Website der Bundesärztekammer.

NICHT verlängert wurde hingegen die Möglichkeit, Nr. 3 GOÄ mehrfach anzusetzen für umfangreiche telefonische Beratung. Diese Regelung gilt nur bis 30.06.21.

 

 

UV-GOÄ - Corona-Sonderregelungen und Neuerungen zum 01.07.2021

Verlängerung der COVID-19-Regelungen laut BG:

Hygienepauschale COVID-19 nur für D-Ärzte bis 31.07.2021

Ziffer 1 UV-GOÄ für Videobehandlung bis 30.09.2021

Psychiatrische Videobehandlungen evtl. anteilig berechenbar bis 31.12.2021

 

UV-GOÄ – Neuerungen zum 01.07.2021

Die Ständige Gebührenkommission nach § 52 Vertrag Ärzte / Unfallversicherungsträger hat am 14.04.2021 einige Änderungen beschlossen. Sie treten zum 01.07.2021 in Kraft.

Folgende NEUE UV-GOÄ-Ziffern wurden eingeführt:

 

UV-GOÄ Ziffer 35

Beurteilung und Bewertung von Schnittbildern und/oder Röntgenbildern durch den D-Arzt bei einem Durchgangsarztwechsel:

Die Ziffer ist pro Behandlungsfall einmal abrechenbar, vom beteiligten D-Arzt bzw. dem Handchirurgen.

Allgemeine Heilbehandlung 12,07 €, Besondere Heilbehandlung 12,07 €, keine Sachkosten

Ziffer 35 UV-GOÄ ist NICHT abrechenbar:

  •          neben den Ziffern 17, 34 und 5255 bis 5257
  •          wenn der Versicherte bereits im selben Behandlungsfall beim D-Arzt in Behandlung war
  •          wenn eine Überweisung für eine OP vorliegt
  •          für vorstellungspflichtige VAV- bzw. SAV-Behandlungen nach § 37 Vertrag Ärzte/UV
  •          bei Hinzuziehung von anderen Ärzten/Psychotherapeuten (§ 12 Vertrag Ärzte/UV)
  •          im Rahmen einer Gutachterleistung (Beurteilung für Gutachten siehe Nr. 5255-5257)

 

 

UV-GOÄ-Ziffer 36

Beurteilung und Bewertung von Schnittbildern des hinzugezogenen Radiologen durch den D-Arzt

Die Ziffer ist je Behandlungsfall einmal ansetzbar, vom beteiligten D-Arzt bzw. Handchirurgen.

Sie ist nur berechenbar, wenn der Befund des D-Arztes vom Befund des Radiologen abweicht, weil eine Besonderheit vorliegt, z. B. eine unerwartete Komplikation, über die der Arzt die BG per Verlaufsbericht informieren muss (nach § 16 Vertrag Ärzte/UV).

Allgemeine Heilbehandlung 12,07 €, Besondere Heilbehandlung 12,07 €, keine Sachkosten

 

Ziffer 36 UV-GOÄ ist NICHT abrechenbar:

  •       neben den Ziffern 17, 34, 60a, 60b und 5255 bis 5257
  •       zwischen Ärzten einer Berufsausübungsgemeinschaft, eines MVZ, Ärzten desselben Krankenhauses (auch Kooperationshäuser), sowie bei der Vertretung in der Praxis

 

UV-GOÄ-Ziffer 379a 

Für Vorbereitung der Testsubstanz nach Nr. 379 werden zusätzlich 5,60 € vergütet (nativ, ohne spezifische Aufbereitung).

Allgemeine Heilbehandlung 5,60 €, Besondere Heilbehandlung 5,60 €, keine Sachkosten

UV-GOÄ-Ziffer 379b 

Für Vorbereitung der Testsubstanz nach Nr. 379 werden zusätzlich 11,20 € vergütet (mit spezifischer Aufbereitung).

Allgemeine Heilbehandlung 11,20 €, Besondere Heilbehandlung 11,20 €, keine Sachkosten

 

UV-GOÄ-Ziffer 757

entfällt (Chemochirurgische Behandlung maligner Hauttumore)

 

Keine Abrechnung von Beurteilung von Röntgenaufnahmen

GOÄ 5377 bzw. 5733 dürfen NICHT für radiologische Zweitbefundung abgerechnet werden.

Eine reine Zweitbefundung oder Beurteilung von Röntgenaufnahmen sind weiterhin nicht berechnungsfähig. Dies gilt auch für Beurteilung und Zweitbefundung von Fremdaufnahmen.

Um den entstandenen zeitlichen Aufwand zu berücksichtigen, kann stattdessen ggf. eine Faktorerhöhung im Rahmen der erbrachten Leistung / Beratung angesetzt werden.

Digitaler Impfnachweis – über PVS QR-Code erstellen

Jede geimpfte Person hat nach § 22 Abs. 5 Infektionsschutzgesetz Anspruch auf ein digitales Impf-Zertifikat, zusätzlich zur Dokumentation im gelben Impfausweis. Die Bescheinigung wird entweder direkt durch den impfenden Arzt ausgestellt oder auch nachträglich von jedem Arzt oder Apotheker.

Die geimpften Personen bekommen ein Dokument mit einem QR-Code. Mit der Corona-Warn-App oder der neuen CovPassApp kann dieser Code dann gescannt und auf dem Smartphone gespeichert werden.

Im Laufe des Juli 2021 sollen Impfzertifikate direkt über die Praxisverwaltungssysteme (PVS) möglich sein. Der QR-Code kann damit schnell und einfach mit wenigen Klicks generiert werden. Diese Lösung hat den großen Vorteil, dass alle notwendigen Daten bereits im System vorhanden sind und nicht noch einmal erfasst werden müssen, wie beim Impfzertifikats-Service des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Digitaler Impfnachweis: Hinweise zur Abrechnung

Die Vergütung ist unterschiedlich, je nachdem ob Sie den Patienten selbst geimpft haben und welche Verfahrensweise Sie nutzen.

Die Abrechnung ist nur möglich, wenn Sie EU-weit gültige Impf-Zertifikate mit QR-Code erstellen (gemäß § 22 Infektionsschutzgesetz).

Hier die speziellen Pseudo-Gebührenordnungspositionen:

 

Abrechnung Impfzertifikat gemäß § 22 Abs. 5 Infektionsschutzgesetz


für Personen, die in der eigenen Praxis geimpft wurden

Pseudo-GOP Leistung gemäß Corona-Impfverordnung Vergütung

88350

Ausstellung eines Impfzertifikats

6 Euro

88351

Ausstellung eines Impfzertifikats automatisiert mit Hilfe des PVS-Systems

2 Euro

 


für Personen, die NICHT in der eigenen Praxis geimpft wurden

Pseudo-GOP Leistung gemäß Corona-Impfverordnung Vergütung

88352

Ausstellung eines Impfzertifikats

18 Euro

88353


Ausstellung eines Impfzertifikats für die Zweitimpfung, wenn die Praxis
in demselben Quartal bereits das Zertifikat für die Erstimpfung erstellt hat


6 Euro

 

Fragen und Antworten zum digitalen Impfnachweis hat das Bundesministerium für Gesundheit zusammengestellt:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung/faq-digitaler-impfnachweis.html

 

Abrechnungs-Tipps aus unserem Newsletter Juni 2021:

OCT-Abrechnung in der GOÄ

Laut dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) ist die Abrechnung der Zuschlagsziffer 406 GOÄ nur noch dann ergänzend zur Ziffer A424 GOÄ möglich, wenn eine Angio-OCT durchgeführt wurde. Gegebenenfalls kann die Nr. 406 GOÄ für beide Augen angesetzt werden.

Die bisherige OCT kann weiterhin analog Nr. 424 GOÄ abgerechnet werden. Das beinhaltet die Leistung nach Nr. 423 GOÄ, die somit nicht zusätzlich zu Nr. 424 GOÄ angesetzt werden kann.


Die Abrechnungsempfehlung der Bundesärztekammer (BÄK):

Optische Kohärenztomographie (OCT) des Auges, ggf. beidseits
analog Nr. 424 GOÄ
„Zweidimensionale Doppler-echokardiographische Untersuchung mit Bilddokumentation – einschl. der Leistung nach Nr. 423 – (Duplex-Verfahren)“

Zuschlag für Angio-OCT des Auges zur Abbildung des Blutflusses, ggf. beidseits
analog Nr. 406 GOÄ
„Zuschlag zu der Leistung nach Nr. 424 GOÄ – bei zusätzlicher Farbkodierung“

  

Leistungen nach Nr. 1 und/oder Nr. 5 GOÄ

Laut GOÄ sind die Leistungen nach Nr. 1 und/oder 5 neben Leistungen nach den Abschnitten C bis O im Behandlungsfall nur einmal berechnungsfähig. Als Behandlungsfall gilt für die Behandlung derselben Erkrankung der Zeitraum eines Monats nach der jeweils ersten Inanspruchnahme des Arztes.

Um Rückfragen oder Monierungen der Kostenträger zu vermeiden, ergänzen Sie einfach die betreffende Diagnose im Legendentext der Leistung.

 

 

 

Abrechnungs-Tipps aus unserem Newsletter April 2021:

Pseudoziffern und neue Kodes für COVID-19-Impfung 

In der Coronavirus-Impfverordnung werden die Höhe der Vergütung und auch die Abrechnung geregelt.

Alle COVID-19-Schutzimpfungen rechnen Sie über ihre KV ab, egal ob für Kassen- oder Privatpatienten.

Bundesweit gibt es dafür einheitliche Pseudoziffern:

 

Hersteller/
Impfstoff

Erst-Impfung

Abschluss-Impfung

Erst-

Impfung

(Ind. Pflegeheim)

Abschluss-Impfung

(Ind. Pflegeheim)

Erst-
Impfung

(berufl. Indikation)

Abschluss-Impfung
(berufl. Indikation)

BioNTech/ Pfizer

88331A

88331B

88331G

88331H

88331V

88331W

Moderna

88332A

88332B

88332G

88332H

88332V

88332W

AstraZeneca

88333A

88333B

88333G

88333H

88333V

88333W

Johnson& Johnson 88334 88334I 88334Y

88323 

Besuch im Zusammenhang mit der Impfung

88324 

Mitbesuch weiterer Personen in derselben sozialen Gemeinschaft oder Einrichtung

88322

Impfberatung zum Coronavirus SARS-CoV-2 ohne nachfolgende Schutzimpfung;
auch für telefonische Beratung oder Videosprechstunde; nicht gleichzeitig anwendbar mit Impfung oder (Mit-)Besuch

Im Zusammenhang mit der Impfung gegen COVID-19 wurden außerdem zwei neue Kodes eingeführt:

  • U11.9 - Notwendigkeit der Impfung gegen COVID-19, nicht näher bezeichnet
    Dieser Kode wird für die Impfung selbst verwendet.

  • U12.9! - Unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen, nicht näher bezeichnet
    Dieser Kode wird verwendet, wenn unerwünschte Nebenwirkungen durch einen sachgerecht verabreichten Corona-Impfstoff kodiert werden sollen.
    U12.9 ! ist ein Zusatzkode (Ausrufezeichenkode), das heißt er muss mit mindestens einem weiteren Kode kombiniert werden. Dabei sind für U12.9 ! alle Zusatzkennzeichen (A, G, V, Z) möglich.

 

 

Abrechnungs-Tipps aus unserem Newsletter März 2021:

Abrechnungsempfehlung für erhöhte Hygienemaßnahmen verlängert

 

Die aktuelle Entwicklung der Infektionslage führte zu einer Verlängerung der „Analogabrechnungsempfehlung für die Erfüllung aufwändiger Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie“. Die sogenannte Hygienepauschale kann weiterhin, vorerst bis zum 30.06.2021, analog der Nr. 245 GOÄ abgerechnet werden.

 

Wie bisher gilt:

  •         Nur bei unmittelbarem Kontakt zwischen Arzt und Patient*in

  •         Nur im Zusammenhang mit ambulanten ärztlichen Leistungen bei Privatpatienten und Selbstzahlern

  •         Die Hygienepauschale selbst kann nicht gesteigert werden.

  •         Andere Leistungen können gesteigert werden, wenn die Erschwernisse nichts mit dem Hygieneaufwand zu tun haben.

 

Genauere Erläuterungen zu den Abrechnungsempfehlungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie finden Sie auf der Website der Bundesärztekammer.

 

Telefonische Krankschreibung weiterhin möglich

 

Die telefonische Krankschreibung für bis zu sieben Kalendertage bei Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen ist auch weiterhin möglich. Die Krankschreibung kann telefonisch einmalig für weitere sieben Kalendertage verlängert werden. Diese Regelung gilt nun ebenfalls bis zum 30.06.2021.

 

Informations- und Aufklärungsmaterialien zu Schutzimpfungen gegen Covid-19

Auf der Website der Bundesärztekammer(BÄK) gibt es eine Zusammenstellung von Informations- und Aufklärungsmaterialien rund um das Thema Schutzimpfung gegen COVID-19 . Über die Linksammlung können Sie Unterlagen z. B. des Robert Koch-Instituts (RKI) oder der Ständigen Impfkommission (STIKO) herunterladen.

Hier geht's zur Webseite der Bundesärztekammer.

 

Telemedizin Psychotherapie

 

Grundsätzlich ist für psychotherapeutische Leistungen zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung der unmittelbare persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient*in Voraussetzung für die Abrechnung. Sofern es durch besondere Umstände im Rahmen der COVID-19-Pandemie verursacht ist, kann jedoch von diesem Grundsatz abgewichen werden. Dies gilt für besondere Ausnahmefälle befristet bis zum 30.06.21. Die berufsrechtlichen Sorgfaltspflichten sind dabei besonders zu beachten.

 

Für psychotherapeutische Leistungen gemäß den Nummern 804, 806, 817, 846, 849, 861, 863, 870, 886 GOÄ kann demnach der Kontakt zwischen Arzt und Patient*in auch per Videoübertragung erfolgen. Die einzelnen erbrachten Leistungen können gemäß ihrer Gebührenposition abgerechnet werden.

 

Hier geht's zu den Abrechnungsempfehlungen der Bundesärztekammer.

 

 

 

Abrechnungs-Tipps aus unserem Newsletter Februar 2021:

Analog-Abrechnungsempfehlung für den SARS-CoV-2-Antigen-Nachweis mittels Schnelltest (z. B. mittels Immunchromatographie)

Die Abrechnung erfolgt analog Nr. 4648 GOÄ, „Untersuchungen mit ähnlichem methodischem Aufwand“. Beim 1,15fachen Satz beträgt die Gebühr 16,76 EUR. Darin sind auch die Kosten für Test-Kit bzw. Test-Kärtchen bereits enthalten (siehe Allgemeine Bestimmungen zum Kapitel M der GOÄ)

Die Bundesärztekammer gibt folgende ergänzende Hinweise:

Zusätzlich zur analogen Abrechnung der Nr. 4648 GOÄ kann der Nasopharynx-Abstrich zur Entnahme von Abstrichmaterial nach Nr. 298 GOÄ berechnet werden.

Wurde bei asymptomatischen Patienten eine Beratung durchgeführt, kann hierfür Nr. 1 GOÄ abgerechnet werden. Wurde über das Testergebnis eine Bescheinigung ausgestellt, kann die Abrechnung hierzu nach Nr. 70 GOÄ erfolgen. Die Behandlung symptomatischer Patienten kann weitere Leistungen notwendig machen.

Sofern ein direkter Arzt-Patienten-Kontakt stattgefunden hat, kann der "erhöhter Hygieneaufwand im Rahmen der COVID-19-Pandemie" zusätzlich über GOÄ Nr. A245 zum 1,0 fachen Satz abgerechnet werden. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 31.03.21.

 

Hygienepauschale nach GOÄ auch bei Behandlungen außer Haus

 

Die Hygienepauschale nach Nr. 245 GOÄ ist nicht an Ihre Praxisräume gebunden. Voraussetzungen sind eine Behandlung mit direktem Kontakt zwischen Arzt und Patient und ein Infektionsrisiko, das Schutzmaßnahmen erforderlich macht. Ist das gegeben, kann die Hygienepauschale auch bei Patienten-Besuchen außer Haus abgerechnet werden.

Hierunter fallen auch akut angeforderte Besuche bei einem oder mehreren Patienten (GOÄ Nr. 50 und Nr. 51) und Besuche bei Patienten auf Pflegestationen (Nr. 48 GOÄ).

Zudem ist hierbei auch, ggf. anteilig, das Wegegeld nach § 8 GOÄ abrechenbar.

 

Wegegeld

 

Zu Nr. 50 GOÄ gehört regelmäßig auch Wegegeld nach § 8 GOÄ (bei mehr als 25 km Entfernung wäre es die Reiseentschädigung nach § 9 GOÄ). Für die Bemessung des Wegegeldes ist der Entfernungsradius ausschlaggebend (nicht die zurückgelegte Strecke). Das höhere Wegegeld „bei Nacht“ darf zwischen 20 und 8 Uhr berechnet werden.

Werden mehrere Patienten in einer häuslichen Gemeinschaft oder in einem Heim besucht, darf das Wegegeld nur anteilig berechnet werden. Dies gilt auch wenn für den/die weiteren Patienten nicht Nr. 51 GOÄ (Mitbesuch) zum Ansatz kommt.

Der Besuch außer Haus ist auch dann abrechenbar, wenn Sie den Patienten nicht angetroffen haben, z. B. weil er zwischenzeitlich ins Krankenhaus gebracht wurde. Wichtig dabei ist, dass der Hausbesuch vom Patienten selbst angefordert wurde, oder von jemanden, der in seinem Auftrag handeln darf.

 

Zuschläge beim Hausbesuch

 

Zuschlag E

Der Zuschlag E (9,33 EUR) ist auch für Notdienst anwendbar, egal ob Sie von der Notdienstzentrale oder von Ihrer Wohnung aus aufbrechen.

 

Zuschlag F, G oder H

Machen Sie den Hausbesuch zwischen 20 Uhr und 8 Uhr, können Sie Zuschlag F oder G anrechnen, je nach Uhrzeit. Am Wochenende, also zwischen Samstag 0 Uhr und Sonntag 24 Uhr, und an Feiertagen kann Zuschlag H abgerechnet werden.

 

Kombination der Zuschläge

Zuschlag H ist kombinierbar

-          mit Zuschlag F oder G, je nach Uhrzeit

-          ggf. mit Zuschlag K2 (Kinder bis zum vollendeten 4. Lebensjahr)

Zuschlag E ist nicht kombinierbar mit F bis H.

 

Zuschlag A

Sie haben den Hausbesuch außerhalb der Sprechzeiten getätigt, aber keine der Voraussetzungen für die Zuschläge E ff trifft zu? Dann können Sie Zuschlag A abrechnen, wenn Sie neben der Nr. 50 eine abrechenbare Untersuchung (z. B. Nr. 7 GOÄ) durchgeführt haben. Zuschlag A muss dann zur Nr. 7 GOÄ angerechnet werden (nicht zu Nr. 50). Gleiches gilt für Nr. 4 GOÄ (stattdessen, nicht zusätzlich).

 

Mehrfache Berechnung Nr. 3 GOÄ für längere telefonische Beratungen

 

Pandemiebedingt ist der Besuch beim Arzt oder Therapeuten oft nicht möglich oder zumutbar und auch eine Videoübertragung nicht machbar. Ist die Patientenversorgung dringend erforderlich, kann in diesen Fällen Nr. 3 GOÄ für längere telefonische Beratungen mehrfach, je vollendete 10 Minuten, abgerechnet werden. Diese Regelung gilt vom 01.01.2021 bis 31.03.2021.

Die Abrechnung ist begrenzt auf höchstens dreimal je Sitzung und höchstens vier telefonische Beratungen pro Monat. Uhrzeit und Dauer des Telefonates sowie eine Begründung der Mehrfachberechnung müssen in der Rechnung angegeben werden. Eine gleichzeitige Berechnung des zeitlichen Mehraufwandes durch Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes ist nicht möglich.

Dies ist eine gemeinsame Abrechnungsempfehlung von Bundesärztekammer (BÄK), Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) und den Trägern der Kosten in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen nach beamtenrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Länder.

 

Überblick Abrechnung nach Nr. 245 GOÄ

 

Die BÄK hat Erläuterungen herausgegeben zu den „Abrechnungsempfehlungen zur Berechnung von ärztlichen Leistungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie“.

In dieser Übersicht finden Sie u.a. Erklärungen zur Hygienepauschale selbst, zur Steigerung weiterer Leistungen und psychotherapeutischen Leistungen.

http://bit.ly/BÄK_Erläuterungen_Abrechnungsempfehlung

 

Hier finden Sie eine Übersicht der Abrechnungsempfehlungen im Rahmen der Covis-19-Pandemie:

https://www.bundesaerztekammer.de/corona-pandemie/abrechnungsempfehlungen-im-rahmen-der-corona-pandemie/

 


Abrechnungs-Tipps aus unserem Newsletter Januar 2021:

Abrechnung Hygienepauschale bis 31.03.21 verlängert

Durch die Corona-Pandemie entstehen in Ihrer Arztpraxis höhere Hygienekosten. Die Abrechnung dieses Mehraufwands können Sie auch weiterhin nach GOÄ Nr. A245 vornehmen für die “Erfüllung aufwändiger Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie”. Die BÄK und der PKV-Verband haben die entsprechende Abrechnungsempfehlung bis zum 31.03.21 verlängert.

Unverändert sind die Bedingungen für die Liquidation nach GOÄ Nr. A245. Hier das Wichtigste in Kürze:

Wer kann die GOÄ Nr. A245 abrechnen?

Jeder Arzt, der ambulant behandelt. (also nicht nur niedergelassene Ärzte, auch Notärzte und Ärzte, die in Krankenhaus-Ambulanzen tätig sind)

Bei welchen Patienten kann die Hygienepauschale angesetzt werden?

Die Abrechnung ist unabhängig vom Krankheitsstatus bei allen Privatpatienten oder Selbstzahlern möglich, die ambulant behandelt werden.

Wann kann eine Abrechnung nach GOÄ Nr. A245 erfolgen?

Bei jedem unmittelbaren persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patienten im Zusammenhang mit ambulanten ärztlichen Leistungen. (also nicht bei stationärer Behandlung, nicht bei Leistungen, die ausschließlich durch eine(n) MFA erbracht werden).

Wie hoch ist die abrechenbare Gebühr?

Die Liquidation nach GOÄ Nr. A245 erfolgt zum 1,0 fachen Satz in Höhe von 6,41 EUR.

Können andere Leistungen trotzdem gesteigert werden?

Ja, auch bei Berechnung nach GOÄ Nr. A245 können einzelne Leistungen gesteigert werden, wenn die Erschwernisse nichts mit dem Hygiene-Aufwand zu tun haben. Die Hygienepauschale selbst kann nicht gesteigert werden.

 

 

Wir helfen Ihnen gerne weiter

Haben Sie Fragen zum Thema Abrechnung / Liquidation?

Rufen Sie uns an oder mailen Sie uns, hier geht's zu unserer Kontaktseite.

 

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen hier live per Chat oder
telefonisch 02 21/94 86 49-0
per Fax 02 21/94 86 49 - 99
per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kölner Abrechnungsdienst
Heiartz & Vogel oHG
Flachsweg 2
50933 Köln (Müngersdorf)


Powered by ChronoForms - ChronoEngine.com


Datenschutzhinweis: Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt.

bild 4072

Hans-Peter Vogel   Hans-Peter Vogel

bild 4085

Florian Höll   Florian Höll

Abrechnung

Fr. Merzenich

Fr. Merzenich

Fr. Schwarzmann

Fr. Schwarzmann

Fr. Tsavelis

Fr. Tsavelis

male silhouette

...

male silhouette

...

male silhouette

...

female silhouette

...

male silhouette

...

female silhouette

...

Buchhaltung

Fr. Marohn

Fr. Marohn

Fr. Stengel

Fr. Stengel

Sachbearbeitung

Fr. Beermann-Schmidt

Fr.
Beermann-Schmidt

male silhouette

...

male silhouette

...

female silhouette

...

male silhouette

...

EDV

Herr Bulancea

Herr Bulancea

Poststelle

Herr Erlen

Herr Erlen

Herr Kreuzberg

Herr Kreuzberg

male silhouette

...

Inkasso

female silhouette

...

female silhouette

...

male silhouette

...

kontakt

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernkompetenz, wir machen die Abrechnung für Sie.
Eine durch uns nach den Vorschriften der GOÄ erstellte Privatliquidation bzw. Abrechnung erhalten sowohl Privatpatienten, d. h. Patienten, die bei einer privaten Krankenversicherung versichert sind und ihre Behandlung selbst bezahlen, als auch gesetzlich Versicherte im Fall so genannter individueller Gesundheitsleistungen IGel oder bei Wahl des Kostenerstattungsverfahrens.

Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören.

Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden. Beinahe wäre er dabei über den umgestürzten Mülleimer gefallen, der mitten im Weg lag. Er versuchte, sich in der Dunkelheit seinen Weg zu ertasten und erstarrte: Anscheinend gab es keinen anderen Ausweg aus diesem kleinen Hof als den Durchgang, durch den er gekommen war. Die Schritte wurden lauter und lauter, er sah eine dunkle Gestalt um die Ecke biegen. Fieberhaft irrten seine Augen durch die nächtliche Dunkelheit und suchten einen Ausweg. War jetzt wirklich alles vorbei, waren alle Mühe und alle Vorbereitungen umsonst?

Er presste sich ganz eng an die Wand hinter ihm und hoffte, der Verfolger würde ihn übersehen, als plötzlich neben ihm mit kaum wahrnehmbarem Quietschen eine Tür im nächtlichen Wind hin und her schwang. Könnte dieses der flehentlich herbeigesehnte Ausweg aus seinem Dilemma sein? Langsam bewegte er sich auf die offene Tür zu, immer dicht an die Mauer gepresst. Würde diese Tür seine Rettung werden? Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte!

Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören. Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden. Beinahe wäre er dabei über den umgestürzten Mülleimer gefallen, der mitten im Weg lag. Er versuchte, sich in der Dunkelheit seinen Weg zu ertasten und erstarrte: Anscheinend gab es keinen anderen Ausweg aus diesem kleinen Hof als den Durchgang, durch den er gekommen war. Die Schritte wurden lauter und lauter, er sah eine dunkle Gestalt um die Ecke biegen. Fieberhaft irrten seine Augen durch die nächtliche Dunkelheit und suchten einen Ausweg. War jetzt wirklich alles vorbei, waren alle Mühe und alle Vorbereitungen umsonst? Er presste sich ganz eng an die Wand hinter ihm und hoffte, der Verfolger würde ihn übersehen, als plötzlich neben ihm

Bankverbindung Volksbank Köln Bonn eG

Konto:  820 091 302 8

BLZ:     380 601 86

IBAN:   DE 54 3806 0186 8200 9130 28

BIC:     GENODED1BRS

Warum bekomme ich die Rechnung von Ihnen und nicht von meinem Arzt?

Jeder Mensch hat ein Talent, Ihr Mediziner ist hervorragend auf seinem Gebiet. Wir sind es auf unserem: Privatliquidation. Ihr Mediziner hat uns beauftragt diese Tätigkeit in seinem Namen durchzuführen, damit er sich auf seine Kerntätigkeit konzentrieren kann, sich fachlich immer auf dem neusten Stand zu halten und dann mehr Zeit mit Ihnen verbringen kann: Seinen Patienten. Für Sie entstehen dadurch keine Mehrkosten. Sie haben nur eine EInwilligungserklärung unterschrieben, dass wir in seinem Namen mit Ihren Daten arbeiten dürfen und wir uns aber zu strengster Geheimhaltung gegenüber Dritten verpflichtet haben. Alle für Sie entstehenden Herausforderungen übernehmen wir für Sie: Erstattungsprobleme, Versicherungskorrespondenz usw. 

 

Sprechen Sie uns gerne dazu an.

 

Powered by ChronoForms - ChronoEngine.com

Datenschutzhinweis: Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt.

Sie, als Zytologe, haben die Aufgabe, Ihre Rechnungslegung rechtskonform und dabei so effizient wie möglich aufzustellen. Pflicht zur Rechnungslegung besteht für denjenigen, der über eine mit Einnahmen und Ausgaben verbundene Verwaltung Rechenschaft abzulegen hat, gemäß § 259 BGB.

Sie dürfen in Deutschland keine selbst kalkulierten Honorare für medizinische Leistungen in Ihrer Abrechnung verlangen, sondern sind nach dem ärztlichen Berufsrecht, konkretisiert durch die bundesverfassungsgerichtliche Rechtsprechung, an die Abrechnung nach GOÄ gebunden.

Wir helfen Ihnen, in Ihrem Alltag der Zytodiagnostik, durch unsere PAD-Schnittstelle, eigene Poststelle bis hin zum Inkasso.

Ihre Abrechnung als Heilpraktiker oder Naturheilpraktiker basiert auf einem Dienstvertrag mit dem Patienten, der gem. § 145 BGB nicht an eine Form gebunden ist und sogar ohne ausdrückliche Vereinbarung durch schlüssiges Handeln zustande kommen kann. Der Heilpraktiker schließt hierbei mit dem Patienten einen Dienstvertrag gem. §§ 611–630 BGB, welcher ihn zur Leistung der versprochenen Dienste (Bemühen um Heilung oder Linderung einer Krankheit im gegenseitigen Einverständnis) und den Patienten zur Bezahlung einer Vergütung gemäß Abrechnung verpflichtet.

Nach § 611 BGB ist die Höhe der Vergütung der freien Vereinbarung zwischen Heilpraktiker und Patient überlassen. Wenn beim Zustandekommen des Behandlungsvertrages über eine Vergütung nicht gesprochen wurde, so gilt nach § 612 BGB das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) , als vereinbart.

Therapiefreiheit in Deutschland - Abrechnung für Heilpraktiker aller Sparten

Sie sind entweder spezialisiert auf schulmedizinische, naturheilkundliche oder sogenannte ganzheitliche Verfahren: Phytotherapie, Homöopathie, Aromatherapie, Chiropraktik und Osteopathie, Physiotherapie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) z. B. Akupunktur, Kinesiologie, Bioenergetik, Atemtherapie, Blutegelbehandlung, ausleitende Verfahren, Naturheilpraktiker oder Bioresonanztherapie. Oder haben Sie einen Schwerpunkt auf Psychotherapie : Systemische Therapie, NLP-Therapeut, Autogenes Training, Hypnose.

In allen diesen Fällen können wir Ihre Privatliquidation kompetent und effizient gewährleisten.

GebüH85 außer Kraft?

Das von den Heilpraktikerverbänden herausgegebene GebüH, auch GebüH85, gibt für die meisten Positionen Anhaltswerte für die Abrechnung mit dem Patienten vor. Das GebüH wurde 1985 herausgegeben und seitdem nicht mehr aktualisiert. Dies hat zur Folge, dass eine Abrechnung nach GebüH für die meisten Heilpraktiker oder Naturheilpraktiker nicht mehr wirtschaftlich sein kann. Um eine Wirtschaftlichkeit zu erreichen, werden die Höchstsätze des GebüH mit Hinweis im Behandlungsvertrag überschritten oder analog der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bestimmt. Leistungen, die nicht im GebüH enthalten sind, können entsprechend einer ähnlichen Leistung im GebüH berechnet werden.

Der Patient bezahlt in der Regel die Rechnung für seine Behandlung selbst, bis auf die teilweise Erstattung bestimmter Heilverfahren durch einige GKV und eine größere Anzahl von PKV. Das Behandlungsverhältnis regelt sich demnach auch nicht nach der GOÄ.

Die Höhe der üblichen Vergütung resultiert ansonsten aus den Bestimmungen der Leistung nach billigem Ermessen gemäß § 315 BGB. Wichtig hierbei ist, dass die Gewährung der Vergütung (ebenso wie bei allen anderen Dienstverträgen und Arztbehandlungen) nicht von einem Heilerfolg abhängig ist. Es besteht jedoch für den Heilpraktiker die Verpflichtung zu einer gewissenhaften Behandlung unter Beachtung seiner Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht.

Der Honorarrahmen stellt allerdings keine Aussage darüber dar, in welchem Umfang Abrechnungen der Leistungen von privaten Krankenversicherungen übernommen werden. Seit Anfang 2005 bieten fast alle gesetzlichen Krankenversicherungen entsprechende Zusatzversicherungen an, die über private Versicherungspartner abgewickelt werden. Infolge der Gesundheitsreform von 2003 dürfen die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Medikamente, von einigen Ausnahmen abgesehen, generell nicht mehr von den Krankenkassen übernommen werden - damit auch die meisten Arzneien der Phytotherapie (Pflanzentherapie) und der Homöopathie.

Sie, als Vertreter eines MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum, sind verpflichtet, die Quartalsabrechnung gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ähnlich einer fachübergreifenden Gemeinschaftspraxis darzustellen. Das MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum führt die Abrechnung gegenüber der KV durch. Das können wir für Sie gemäß der GOÄ übernehmen.

Unser Service bei der Abrechnung

Das Vertragsverhältnis besteht gesetzlich zwischen MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum und KV. Wir, als privatärztlicher Abrechnungsdienst, stellen im Namens des MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum die Forderung (Rechnung) direkt an den Patienten, da der private Behandlungsvertrag zwischen Patient und MVZ besteht.

Sie übermitteln uns Ihre Daten gerne elektronisch per Schnittstelle. Sollte es Ihr Wunsch sein, nehmen wir Ihre Daten auch (hand-)schriftlich entgegen, die meisten Mandanten verwenden aktuell aber die digitale Übertragung. Unsere Software arbeitet mit der gängigen Praxis-Software zusammen.

Geschichte der PAD-Schnittstelle

Bereits 1987 führte die PVS, der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen, eine Schnittstelle zum Austausch von Behandlungsdaten zwischen Praxis-Computer und Verrechnungsstelle ein. Es handelt sich dabei um eine Datei im ASCII-Format mit einer festen Satzlänge von 128 Bytes unter Verwendung des damals weit verbreiteten DOS-Zeichensatzes . Wegen der frühen Konzeptionierung hat sich die PAD-Schnittstelle zum De-facto-Standard entwickelt. Die hohe Stabilität der Schnittstelle (nur 2 Versionen seit 1987, die letzte aus 12/2003) unterstützt die Akzeptanz bei den Softwareanbietern. Die Abkürzung PAD stand in den ersten Jahren für „Privatabrechnung auf Diskette“, weil dies das zunächst einzige Medium für die Übermittlung darstellte. Mittlerweile steht das Kürzel PAD für `PrivatAbrechnung Digital`.

Zukunft der PAD-Schnittstelle: PADneXt

2009 entwickelte der PVS-Verband eine neue Schnittstelle im XML-Format namens `PADneXt`, die wir natürlich auch in Benutzung haben. Im Gegensatz zur PAD ist eine Datenübertragung mit und ohne Quittung möglich. Diese Schnittstelle ist offen und kann von jedem System verwendet werden. Eine informative Übersicht bietet die Webseite PADinfo. Unser EDV- Ingenieur im Haus unterstützen Sie gerne bei Einführung und Anbindung des Systems.

Mit einer Privatliquidation fordern Sie als Arzt, Arzt-Praxis, Mediziner, Heilpraktiker, MVZ, Labor oder Zytologe per Abrechnung die Vergütung aus einem Behandlungsvertrag für ihre beruflichen Leistungen ein, d. h. Sie stellen dem Patienten eine Abrechnung über die ärztliche Versorgung. Der dafür verwendete Begriff der Liquidation oder Privatliquidation ist dafür durchaus geläufig. Die privatärztliche Liquidation ist in der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) sowie der Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (GOP) geregelt.

Ihr Vorteil: Rechtskonforme Abrechnung zur Privatliquidation

Eine Abrechnung Ihrerseits als behandelnder Arzt gegenüber dem Versicherten für Leistungen, die Gegenstand der vertragsärztlichen Versorgung sind, also ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich gemäß § 12 SGB V, erfolgt grundsätzlich nicht. Gesetzlich Versicherte können im Zuge der Privatliquidation jedoch statt des Sachleistungsprinzips auch die Kostenerstattung wählen, nach § 13 SGB V Umgekehrt können privat im Basistarif Versicherte mit Ihnen als behandelnden Arzt vereinbaren, dass die Abrechnung direkt mit der privaten Krankenversicherung geregelt wird.

Höhe der Vergütung innerhalb der Privatliquidation

Die Höhe der einzelnen Gebühr bemisst sich nach dem Einfachen bis Dreieinhalbfachen des Gebührensatzes. Innerhalb des Gebührenrahmens sind die Gebühren unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwandes der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen gemäß § 315 BGB zu bestimmen. Die Gebühren für medizinisch-technische Leistungen bemessen sich nach dem Einfachen bis Zweieinhalbfachen des Gebührensatzes, bei durchschnittlichen Fällen nach dem 1,8fachen des Gebührensatzes. Gebühren für Laborleistungen bemessen sich nach dem Einfachen bis 1,3fachen des Gebührensatzes, bei durchschnittlichen Fällen nach dem 1,15fachen des Gebührensatzes. Wichtig für Sie: Es stellt keinen Fehlgebrauch des Ermessens dar, wenn der Arzt persönlich-ärztliche und medizinisch-technische Leistungen durchschnittlicher Schwierigkeit mit dem jeweiligen Höchstsatz der Regelspanne, also dem 2,3-fachen bzw. dem 1,8-fachen des Gebührensatzes, abrechnet. Ein Überschreiten des 2,3fachen des Gebührensatzes ist nur zulässig, wenn Besonderheiten dies rechtfertigen und muss in der Rechnung für den Zahlungspflichtigen verständlich und nachvollziehbar begründet werden. Das kann unsere Abrechnung für Sie leisten.

Unsere Abrechnungen entsprechen den Bestimmungen der GOÄ und dem UStG

Die Rechnung ambulanter Leistungen muss insbesondere enthalten:

  • das Datum der Erbringung der Leistung,
  • bei Gebühren die Nummer und die Bezeichnung der einzelnen berechneten Leistung einschließlich einer in der Leistungsbeschreibung gegebenenfalls genannten Mindestdauer sowie den jeweiligen Betrag und den Steigerungssatz,
  • bei Entschädigungen den Betrag, die Art der Entschädigung und die Berechnung,
  • bei Ersatz von Auslagen den Betrag und die Art der Auslage.

Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin, die im Rahmen der Ausübung der Tätigkeit als Arzt oder Zahnarzt erbracht werden, unterliegen nicht der Umsatzsteuer, gemäß § 4 Nr. 14a UStG . Bei der Ausstellung der Rechnung erübrigen sich insoweit die Angaben gem. § 14 UStG, insbesondere die Angabe einer Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft - wir erledigen die Abrechnung für Sie

Sie als Arzt dürfen zwar nur eigene Leistungen abrechnen, Sie sind jedoch nicht gehindert, die Rechnungsstellung mit Zustimmung des Patienten durch Dritte vornehmen zu lassen. Sie leiten die abrechnungsrelevanten Daten an uns weiter, wir verfügen über ein eigenes Rechenzentrum, eine eigene Poststelle. kümmern uns um alle Formen der Korrespondenz (09_Korrespondenz), arbeiten Ihrem Steuerberater zu und kümmern uns sogar um außergerichtliche Mahnungen bis hin zum Inkasso.

Die Individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGeL, sind Leistungen, für welche die Krankenkassen nicht leistungspflichtig sind oder deren Sicherstellung anderen Leistungserbringern obliegt, beispielsweise der gesetzlichen Unfall- oder Rentenversicherung. Die Abrechnung erfolgt daher mit dem Patienten direkt.

Dies gilt insbesondere für Leistungen, die nach der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses in den Richtlinien nach § 92 SGB V von der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen wurden, weil sie über das vom Gesetzgeber definierte Maß einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Patientenversorgung hinausgehen. Man spricht hier von der Übermaßbehandlung.

Abrechnung direkt mit dem Patienten oder mit der Krankenversicherung?

IGeL können von Ärzten in Deutschland gegenüber gesetzlich versicherten Patienten nur im Rahmen einer Privatbehandlung gegen Abrechnung erbracht werden, über die mit dem Versicherten vor Beginn der Behandlung ein schriftlicher Behandlungsvertrag abgeschlossen wurde, gemäß § 18 Absatz 8 Bundesmantelvertrag-Ärzte. Die Abrechnung richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Manche gesetzliche Krankenkassen bezahlen bestimmte IGeL auch, obwohl sie nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehören oder sie bieten diese Leistungen im Rahmen privater Zusatzversicherungen an. Die Abrechnung erfolgt dann mit der Krankenkasse.

Gerne rechnen wir Ihre IGel Leistungen für Sie ab und erstellen die Privatliquidation. Durch unsere langjährige Erfahrung können wir Sie hierbei kompetent unterstützen.

Bankverbindung Volksbank Köln Bonn eG

Konto:  820 009 130 28

BLZ:     380 601 86

IBAN:   DE 54 3806 0186 8200 9130 28

BIC:     GENODED1BRS

 

Gründung Ende der 1980er

Hans Peter Vogel, Gründer und bis heute geschäftsführender Gesellschafter des Kölner Abrechnungsdienstes, ist selbst studierter Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker. Als er Ende der 1980er Jahre durch persönliche Kontakte zu einem Arzt von dem Bedarf externer Privatabrechnung bzw. Privatliquidation erfuhr , hätte er auch nicht gedacht, dass er sich die nächsten 30 Jahre mit dieser Materie beschäftigen wird. Das erstes EDV-System zur Erfassung der Abrechnungsdaten schreibt er neben seiner damaligen hauptberuflichen Tätigkeit in seiner Freizeit und schneidert dem Pilot-Mandanten, einen niedergelassenen Arzt, ein passgenaues System zur Privatabrechnung.

Als das System sich in der Praxis bewährte stand Hans Peter Vogel vor der Entscheidung den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, aber mit den ersten sicheren Mandanten aus Köln war die Entscheidung schnell gefällt. Vertrieb und Kundenkontakt sind das Steckenpferd von Hans Peter Vogel. Zunächst konzentriert er sich bei der Vergrößerung seines Unternehmens auf Köln und sein Umland.

 

Expansion: Privatabrechnung aus Köln für Deutschland

Nach drei Jahren verstärkt Engelbert Josef Heiartz den prosperierenden Kölner Abrechnungsdienst. Der gelernte Drogist übernimmt die Leitung des Innendienstes, eine Tätigkeit, die seinem analytischen Wesen voll entspricht. Die damals definierten Prozesse haben zu einem großen Teil noch heute im Alltag der Privatabrechnung bestand. Hans Peter Vogel hingegen kann sich voll und ganz den Mandanten im Außendienst widmen. Nun überschreitet er auch die Grenzen Kölns bzw. NRWs und geht in die großen deutschen Städte. Die Unternehmung wie auch die privaten Umfelder der Geschäftsführer bleiben in Köln. Privatabrechnung kann dank der beginnenden Digitalisierung von überall aus gemacht werden. Die Verbundenheit der Unternehmung zum Standort Köln können Sie auch an dem s. g. Kommunikationsmuster Köln sehen, welches wir auf unseren Webseiten eingebunden haben. "Hey Kölle, Do Bes E Jeföhl" sagen die Höhner immer ... und recht haben Sie. Und vielleicht gerade deshalb bieten wir den Service rund um die Privatabrechnung bundesweit für Sie an. Auch in Düsseldorf ;)

 

Aktuell: Privatabrechnung in Zeiten der Digitalisierung

Das Team Vogel & Heiartz arbeitete über 20 Jahre erfolgreich zusammen, bis Engelbert Josef Heiartz sich 2015 im Alter von 75 Jahren langsam aus dem Alltagsgeschäft zurückzog. Er ist bis heute dem Unternehmen freundschaftlich verbunden und schaut ab und an auf einen Kaffee vorbei. An seine Stelle ist Florian Höll getreten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Privatabrechnung in Zeiten von Digitalisierung weiter voranzutreiben.

 

Zukunft: Philosophie in der Privatabrechnung

Unser Unternehmen ist als standortbewusstes Familienunternehmen mit der Vision, bundesweit Mandanten bei der Privatabrechnung zu unterstützen.

Wir verstehen uns selbst im Sinne und den Tugenden des ehrbaren und umsichtigen Kaufmanns.

Wir suchen langjährige Geschäftsbeziehungen, ob mit unseren Mandanten, Lieferanten oder Mitarbeitern. Einige sind seit den Gründungsjahren dabei: Mandanten, Lieferanten und Mitarbeiter, worüber wir sehr glücklich und dankbar sind. Dies ist unser Ansporn für eine gemeinsame Zukunft mit Ihnen allen.

 

 

Inkasso ist ein aktuelles Thema: Leider ist die Zahlungsmoral in Deutschland in den letzten Jahren gefallen. Wir möchten Sie dabei unterstützen die Forderungen, für die Sie eine Leistung erbracht haben, schnellstmöglich einzuholen.

Ihre Forderungsausfälle als Arzt häufen sich wahrscheinlich. Das können wir für Sie übernehmen. Inkasso ist ein Fachbegriff aus der Betriebswirtschaftslehre, speziell dem Bereich Finanzierung. Mit Inkasso ist der Einzug von Forderungen gemeint. Die übergeordneten Organisationen der Inkassodienste sind der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) und der Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement (BFIF), bei dem wir Mitglied sind.

 

Der geschäftsmäßige Einzug fremder Forderungen ist nach §§ 2 Abs. 2, 10 Abs. 1 Nr. 1 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) erlaubnispflichtig. Wir bieten Ihnen verschiedene Formen des Inkasso für Ärzte an:

  • Einziehung im Auftrag (Inkassounternehmen wird namens und im Auftrag des Auftraggebers tätig)
  • Einziehungsermächtigung (wie bei 1.; das Inkassounternehmen ist bevollmächtigt, im eigenen Namen die Zahlung zu verlangen)
  • Inkassozession (Abtretung der Forderung – § 398 BGB – zum Zwecke der Einziehung)
  • Vollabtretung (Forderungskauf – Abtretung an Inkassounternehmen ohne Zweckbindung).

Vergütung bzw. Kostenerstattung des Inkasso für Ärzte

Wir als Inkasso-Unternehmen orientieren uns bei der Vergütung am RVG, das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Nach § 4 Abs. 5 RDGEG sind Inkassokosten von registrierten Inkassodienstleistern für außergerichtliche Inkassodienstleistungen, die eine nicht titulierte Forderung betreffen, nur bis zur Höhe der einem Rechtsanwalt nach den Vorschriften des RVG zustehenden Vergütung erstattungsfähig. Die Höhe der Vergütung orientiert sich an der Höhe der Hauptforderung und ist gestaffelt.

Beim nachgerichtlichen Forderungseinzug, wenn die Forderung bereits gerichtlich tituliert ist, entstehen für Sie als unser Mandant keine weiteren Kosten, da wir für Sie alle Gerichts- und Verfahrenskosten übernehmen. Der Schuldner muss grundsätzlich die notwendigerweise entstandenen Kosten einer zweckentsprechenden Rechtsverfolgung gem. §§ 280, 286 BGB dem Gläubiger/Auftraggeber ersetzen.

Unsere Partneranwälte in Sachen Inkasso: Rechtsanwaltskanzlei Hebinger

Mit der Kanzlei verbindet uns eine lange Zeit der produktiven Zusammenarbeit. Auf Ihrer Webseite beschreibt sich die Kanzlei wie folgt:

"Wir sind Anwälte aus Leidenschaft! Dies bedeutet für uns Engagement, Zuverlässigkeit und Kompetenz. Wir setzen uns für Ihre Interessen ein, sowohl beratend als auch bei außergerichtlichen und gerichtlichen Auseinandersetzungen. Dabei haben wir stets auch die wirtschaftlichen Interessen unserer Mandanten im Blick.

Mit unseren modernen Büros stehen wir Ihnen als serviceorientierter Partner mit 4 engagierten Rechtsanwälten, einer eigenen Inkassoabteilung und unserem motivierten Team mit derzeit über 20 Mitarbeitern jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite. [...] Einer der Schwerpunkte unserer Kanzlei ist das Medizinrecht. Gerade hierdurch verfügen wir über spezielle Kenntnisse der Gesundheitsbranche, die wir auch beim Inkasso erfolgreich einsetzen. Hiervon profitieren Ärzte, Zahnärzte, Kliniken, Reha- und Altenpflegeeinrichtungen, Medizingerätehersteller und Sanitätshäuser, ferner Heilpraktiker, Krankengymnasten und Masseure, sowie Psychologen und Psychotherapeuten. Damit Ihr hoher Arbeitseinsatz auch die finanziellen Früchte trägt. [...] Effektiver Forderungseinzug vom spezialisierten Anwalt !"

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

ra hebinger

Für Sie als Mandant ist unsere IT-Infrastruktur eine wichtige Information. Generell stehen wir für die Einhaltung der aktuellen IT-Sicherheitsgesetze, dem Brandschutz und dem Datenschutz. Unsere File-Server stehen in unseren Büroräumen in Köln-Müngersdorf und verfügen über eine redundante Stromversorgung. Die Server-Schränke stehen klimatisiert und per Zutrittskontrolle abgesichert Ihnen 24h zur Verfügung. Des nachts wird ein Backup auf einem Server in Nürnberg gesichert.

In unserem Team verfügen wir über drei Mitarbeiter, die sich um unsere IT-Landschaft in Vollzeit kümmern und auch Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn Sie es wünschen. Gleich ob System-Auswahl, -Implementierung oder -Datenübertragung Ihrer Daten der Privatabrechnung, gerne helfen wir Ihnen. Wir arbeiten problemlos mit allen Abrechnungsprogrammen, die die PAD-Schnittstelle nutzen, zusammen. Sollte das nicht der Fall sein bieten wir Ihnen eine individuelle Schnittstelle an.

Kassenabrechnung und Privatliquidation in der Arztpraxis optimieren

Privatabrechnung GöA

Unsere Privatliquidation nach Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) regelt die Abrechnung der ärztlichen Leistungen außerhalb der vertragsärztlichen Versorgung in Deutschland

Privatabrechnung Heilpraktiker

Ihre Abrechnung als Heilpraktiker oder Naturheilpraktiker basiert auf einem Dienstvertrag mit dem Patienten...

Privatabrechnung Igel-Leistungen

Die Individuellen Gesundheitsleistungen sind Leistungen, für welche die Krankenkassen nicht leistungspflichtig sind oder deren Sicherstellung anderen Leistungserbringern obliegt.

Privatabrechnung seit über 30 Jahren

Hans Peter Vogel, Gründer und bis heute geschäftsführender Gesellschafter des Kölner Abrechnungsdienstes, ist selbst studierter Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker.

Privatliquidation

Mit einer Privatliquidation fordern Sie als Arzt, Arzt-Praxis, Mediziner, Heilpraktiker, MVZ, Labor oder Zytologe per Abrechnung die Vergütung aus einem Behandlungsvertrag für ihre beruflichen Leistungen ein.

Eigenes Rechenzentrum

Für Sie als Mandant ist unsere IT-Infrastruktur eine wichtige Information.

Eigene Poststelle

Wir drucken auf Hochleistungslaserdruckern und besitzen zwei eigene Kuvertiermaschinen.

Eigenes Inkasso und Partneranwälte

Wir sind vom Oberlandesgericht Köln autorisiert Inkassodienstleistungen gewerblich durchzuführen.

Außergerichtliche Mahnungen

Eine Mahnung, auch als Zahlungserinnerung bezeichnet, ist in Deutschland die bestimmte und eindeutige Aufforderung des Gläubigers an den Schuldner, die geschuldete Leistung zu erbringen.

Gerichtlicher Forderungseinzug

Beim nachgerichtlichen Forderungseinzug, wenn die Forderung bereits gerichtlich tituliert ist, wird bei uns eine Erfolgsprovision zwischen Ihnen als Arzt und uns als Inkassounternehmen vereinbart.

Cash-Direct oder 100 % Vorauskasse

Liquidität ist die Ausstattung an Zahlungsmitteln, die für Investitions- und Konsumauszahlungen und zur Befriedigung von Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung stehen.

Zuarbeit Steuerberater

Als Steuerberater (StB) wird der Angehörige eines freien Berufs bezeichnet, der in steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen berät.

Weiterbildungen und Seminare

Wir orientieren uns bei dem Aufbau eines Seminars an Ihren Bedürfnissen.

GOÄ Beratung

Natürlich ist die Vergütung vertragsärztlicher Leistungen nach dem fünften Sozialgesetzbuch durch den Einheitlichen Bewertungsmaßstab geregelt, gemäß § 87 Abs. 2 SGB V.

Technischer Support

Wir versuchen Ihnen die Datenübertragung zu uns komfortabel zu gestalten.

PAD-Schnittstelle

Bereits 1987 führte die PVS, der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen, eine Schnittstelle zum Austausch von Behandlungsdaten zwischen Praxis-Computer und Verrechnungsstelle ein.

Privatabrechnung in guten Händen